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Parodontitisbehandlung

Die Parodontitis, eine durch Bakterien in Zahnbelägen ausgelöste Entzündung des Zahnhalteapparates, ist bei Erwachsenen der Hauptgrund für Zahnverlust – nicht etwa Karies. Doch damit nicht genug! Eine Parodontitis kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Frühgeburten erhöhen und sich negativ auf Diabetes und Rheumatoide Arthritis auswirken.

Eine konsequente Parodontitistherapie dient also Ihren Zähnen und Ihrer Allgemeingesundheit – dazu bieten wir Ihnen eine Behandlung auf aktuellem Stand der Wissenschaft.

Parodontitisbehandlung

Fachkompetenz und Erfahrung

Die Parodontologie gehört zu den Spezialgebieten von Frau Dr. Schroeder M.Sc., M.Sc.. Sie verfügt über entsprechende Zusatzqualifikationen und langjährige Erfahrungen, die sie bei renommierten Professoren im In- und Ausland erworben hat. Weiterhin ist sie Master of Science für Parodontologie und Implantattherapie und berechtigt, die Parodontologie als offiziellen Tätigkeitsschwerpunkt zu führen – Belege für ihre besondere Fachkompetenz.

Eine Parodontitis wird von den meisten davon betroffenen Menschen nicht selbst bemerkt, denn sie verursacht oftmals zunächst keine eindeutigen Symptome. Deshalb sind die Früherkennung im Rahmen der routinemäßigen Kontrolltermine und Vorsorgemaßnahmen so wichtig!

Bestandteile unserer Vorsorge sind:

  • Beratung zur Optimierung Ihrer Mundhygiene
  • Erhebung von Kennwerten wie den Parodontalen Screening Index (PSI)
  • Auf die Parodontitis abgestimmte professionelle Zahnreinigungen
  • Mikrobiologische Bakterientests und genetische Parodontitis-Risikotests

Bei der Parodontitisbehandlung werden bakterielle Beläge und Ablagerungen oberhalb und innerhalb der entstandenen „Zahnfleischtaschen“ sorgfältig entfernt. Wir wenden dabei ein systematisches Behandlungskonzept mit chronologisch aufeinanderfolgenden Behandlungsphasen an.

Ergänzend nutzen wir moderne Lasertechnik wie zum Beispiel die minimalinvasive Photodynamische Therapie und die Biostimulation. So können die Bakterien besonders effektiv, schonend und schmerzfrei entfernt werden.

In hartnäckigen Fällen kann die Behandlung durch eine antibiotische Therapie mit dem Periochip® unterstützt werden. Dieses dünne Gelatineplättchen enthält einen antibakteriellen Wirkstoff. Es wird in die Zahnfleischtasche eingelegt, gibt den Wirkstoff tagelang ab und entfernt die Bakterien besonders nachhaltig.

Die Parodontitis ist eine chronische Erkrankung. Um sie dauerhaft aufhalten zu können, ist auch nach der Behandlung neben Ihrer sorgfältigen Mundhygiene eine engmaschige zahnärztliche Betreuung mit Kontrollen und regelmäßiger professioneller Zahnreinigung wichtig. Weiterhin sind antiinfektiöse Behandlungen in individuell auf Sie abgestimmten Zeitabständen notwendig.

Eine fortgeschrittene Parodontitis hat möglicherweise bereits den Zahn umgebenden Kieferknochen geschädigt und den Zahn gelockert. In einigen Fällen gelingt es, den Zahnhalteapparat wiederaufzubauen und den Zahn zu stabilisieren. Wir wenden dazu die „Gesteuerte Gewebe- bzw. Knochenregeneration“ (GTR bzw. GBR) an und nutzen ein spezielles Wachstumsprotein, das seine Wirkung auch bei natürlichen Wachstumsprozessen im Körper entfaltet.

Mehr über die Parodontitis (Symptome, Behandlungsablauf u.v.m.) erfahren Sie in unserer Infowelt.